• image1Der Pyjama ist ein leichter, zweiteiliger Anzug, der aus einer Hose und einem Oberteil besteht und als Nachtwäsche getragen wird.
  • image1Den Pyjama hatten englische Kolonialisten aus Indien mitgebracht.
  • image1Auch in der Umstandsmode ist der Pyjama eine ernstzunehmende Konkurrenz für das Nachthemd.
  • image1Der Begriff Pyjama wird zwar mittlerweile für jeden Schlafanzug gebraucht, so auch für Kinderschlafanzüge, die aus einem T-Shirt und einer Baumwoll-Leggings bestehen, doch er steht ebenso für die edlere Variante der zweiteiligen Nachtbekleidung, wie den Satinschlafanzug.
  • image1Heute ist der Pyjama eine bequeme und komfortable Bettbekleidung für Männer, Frauen und Kinder.

Die am häufigsten für Pyjamas verwendeten Materialien

An Pyjamas sind die verschiedensten Anforderungen gestellt. Zum einen sollen sie pflegeleicht sein und gute Trageeigenschaften besitzen; im Sommer kühlen, im Winter wärmen, atmungsaktiv und hautfreundlich sein und zum anderen sollen sie gut aussehen, weil man sich selbst und dem Partner im Pyjama gefallen möchte. Durch den Einsatz bestimmter Materialien wird erreicht, dass Pyjamas die gewünschten Eigenschaften haben. Deshalb bestehen die meisten Pyjamas ganz oder teilweise aus Baumwolle.




Stoffe, die auf der Basis dieser pflanzlichen Naturfaser hergestellt werden, sind atmungsaktiv und pflegeleicht. Sie können während ihrer Herstellung problemlos gefärbt und mit allen erdenklichen Mustern und Motiven verziert werden. Zudem ist Baumwolle in der Lage, zwanzig Prozent ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufzunehmen und sich trotzdem trocken anzufühlen. Ein Baumwollpyjama kann also Nachtschweiß aufnehmen, ohne feucht am Körper zu kleben. Darüber hinaus ist Baumwolle häufig die Grundlage flauschiger Gewebe, aus denen Pyjamas, hergestellt werden, die herrlich weich auf der Haut sind. Das sind beispielsweise Frotteepyjamas, Flanellpyjamas, Plüschpyjamas oder Velourspyjamas.

Das Verarbeiten der Baumwolle zu flauschigen Materialien verbessert ihr Wärmevermögen. Bei der Herstellung von Baumwollflanell wird die Baumwolle einseitig oder beidseitig aufgeraut, sodass das Endprodukt ein besonders weicher, kuscheliger Stoff ist. Frottee entsteht dadurch, dass die Baumwollfäden beim Weben in kleine Schlingen gelegt werden, die der Oberfläche des Stoffes mehr Volumen geben. Bei der Veloursherstellung werden ebenfalls zunächst auf der Gewebeoberfläche Schlingen gebildet, die später jedoch aufgeschnitten werden. So entsteht samtig-weicher Veloursstoff. Besonders hochwertiger Samt, der eine Dicke von mindestens fünf Millimeter hat, wird Plüsch genannt.